Häufige Technik-Fragen

Diese beiden Varianten unterscheiden sich in der Art des Betriebes.

Der Kompressorkühlschrank läuft immer auf 12 V und wird von der Wohnraumbatterie versorgt. Die Kompressortechnik kühlt unabhängig von der Außentemperatur, also auch bei beispielsweise 40 °C.

Der Absorber hat als Energiequellen Gas, 230 V und 12 V. Der Absorber kann nur in einem bestimmten Außentemperaturbereich zuverlässig kühlen. Bei hohen Temperaturen verliert er an Leistung.

Eine Solaranlage bringt Ihnen zusätzliche Energie. Das macht Sinn, wenn Sie nicht regelmäßig am Landstrom angeschlossen sind. Ein oder mehrere Solarmodule auf dem Dach sorgen bei Lichteinfall für die Umwandlung in elektrischen Strom, der dann durch einen Laderegler Ihre Wohnraumbatterie lädt.

Um Ihr Fahrzeug autarker zu machen, gibt es viele Möglichkeiten. Beispiele hierfür sind: die Installation zusätzlicher Batteriekapazität, der Einbau einer Solaranlage und/oder eines Ladeboosters. Auch die Montage einer Brennstoffzelle sorgt für zusätzliche Energie.

Wir beraten Sie gerne ausführlich!

Das Wasser im Tank sollte mit einem Konservierungsmittel auf Silberionen-Basis haltbar gemacht werden, um die Keimmenge gering zu halten. In Gebieten mit schlechter Wasserqualität empfiehlt sich ein Produkt mit Chlordioxid, um Bakterien, Viren etc. sicher abzutöten.

Wir empfehlen Ihnen, die Trinkwasseranlage Ihres Fahrzeuges mind. 1 x im Jahr zu reinigen und zu desinfizieren. Dazu sollten Sie unbedingt spezielle Mittel verwenden, die für die Reinigung von Wassertanks konzipiert sind. Hausmittel wie COREGA Tabs, Zitronensäure o. Ä. gehören nicht in die Wasseranlage eines Reisemobils oder Wohnwagens.

Ja. Wir empfehlen Ihnen sogar, wenn möglich, das Fahrzeug auch dann am Landstrom anzuschließen, wenn Sie es nicht nutzen. So ist immer gewährleistet, dass die Batterien eine Erhaltungsladung bekommen. Eine Überladung der Batterien kann bei den verbauten Automatikladegeräten nicht stattfinden.

Es gibt verschiedene Hersteller von Reisemobil-Chassis, wie z. B. Fiat, Citroën, Mercedes-Benz und Iveco. Neben deren unterschiedlichen Triebkopfvarianten wird noch zwischen den Chassistypen wie der Tiefrahmen bei Teilintegrierten oder der Hochrahmen bei Fahrzeugen mit Alkoven unterschieden. Diese Chassis sind mit einer starren Achse mit Blattfederung ausgerüstet.

Bei Fahrzeugen mit Doppelboden wird häufig auf ein spezielles Tiefrahmenchassis der Fa. AL-KO zurückgegriffen. Dieses bringt für die Aufbauhersteller mehr Flexibilität in Bezug auf die Gestaltung der Grundrisse. Für den Kunden bringt es Vorteile beim Gewicht und hinsichtlich der bestellbaren Optionen, wie z. B. niveauregulierende Stoßdämpfer. Zudem ist das Chassis von AL-KO verzinkt und mit einer Einzelradaufhängung mit Drehstabfeder ausgestattet.

Bei größeren Fahrzeugen auf Iveco-Basis kommt ein Leiterrahmenchassis zum Einsatz. Dieses ermöglicht durch die größere Stabilität mehr Zuladung mit höheren Gesamtgewichten und deutlich höhere Anhängelasten.